Der BCM zieht positive Bilanz

Datenschutz, Management, Compliance

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Angebot regelmäßiger, gezielter und hochwertiger Weiterbildungsformate für Berufsträger verbunden mit der Möglichkeit, sich ohne Berater mit anderen Inhouse Kollegen auszutauschen, ist eine der Kernkompetenzen des Berufsverbandes der Compliance Manager (BCM).  Wie angekündigt, starten wir daher im zweiten Quartal 2015 unsere neue Veranstaltungsreihe „BCM Campus Days“, die unser Leistungsportfolio als akademisches Pendant zu unseren praktisch orientierten Coaching Days und unseren Regional- und Fachgruppentreffen ergänzt. Alle Termine hierzu werden wir Ihnen in Kürze bekannt geben. Für Verbandsmitglieder sind die Campus Days kostenfrei. Für Fragen zur Mitgliedschaft und weitere Informationen können Sie sich gerne an unsere Bundesgeschäftsstelle (geschaeftsstelle@bvdcm.de) wenden!

Mit freundlichen Grüßen

Mirko Haase

 

 

Mirko Haase
Präsident BCM

Neue Themenbilder im BCM-Stockbildarchiv

Sie suchen noch ein passendes Motiv für Ihre Unternehmenspräsentation? Eine Auswahl an diversen, eigens angefertigten Themen-Bildern stehen den Mitgliedern im passwortgeschützten Intranetbereich kostenlos und lizenzfrei zum Download zur Verfügung. Von Anti-Korruption über Datenschutz bis hin zu Themen rund um Geldwäsche und Banken Compliance – das Repertoire an Themenbildern ist breit gefächert. Alle Bilder im Überblick finden Sie hier.

Rückblick: Arbeitstag der Fachgruppe „Integrated Compliance“

Am 5. März 2015 fand der insgesamt fünfte Arbeitstag der BCM-Fachgruppe Integrated Compliance bei der Messe Berlin GmbH auf dem Berliner Messegelände statt. Angereist waren neun Mitglieder der Fachgruppe. Drei Mitarbeiter der Messe Berlin aus den Bereichen Corporate Governance (Compliance und Risikomanagement) und QM nahmen als Gäste teil.

Was waren die Ziele des Fachgruppentreffens?
Im Fokus des Treffens stand die Arbeit in Kleingruppen und die Vorstellung der neuen Doppelspitze, nachdem die Leitung von Jochen Dreyer auf Jenny Schmigale und Patrick Wegener übergegangen ist. In diesem Zusammenhang wurde auch über die strategische Ausrichtung der Fachgruppe diskutiert. Auftakt des Arbeitstages war ein gemeinsames Abendessen in einem der berühmtesten Tanzlokale Berlins, dem Clärchens Ballhaus. Ein kurzer Besuch der zeitgleich stattfindenden ITB Berlin 2015 während des Arbeitstages rundete das Treffen ab.

Wie war der Ablauf des Treffens?
Die Fachgruppe hat sich für den Arbeitstag zwei aus insgesamt vier zuvor festgelegten Themen herausgesucht und diese in Kleingruppen bearbeitet.
Ein Fokus-Thema war, die bereits im letzten Jahr aufbereitete Risikomatrix weiterzuentwickeln, sodass diese insbesondere für Organisationen ohne Risikomanagement als eigenständige betriebliche Funktion als Blaupause dienen kann. Dabei wurde die Methodik um einen Vorschlag zur Bewertung von Compliance-Risiken erweitert sowie ein Handbuch zur Erläuterung der Compliance-Risikomatrix erstellt. 
Das zweite Thema widmete sich dem Entwurf einer Musterrollenbeschreibung. Intensive Diskussionen über die Synergien mit anderen betrieblichen Funktionen führten zu dem Ergebnis, erste Aufgaben und Merkmale für die Organisation der Zusammenarbeit des Compliance-Beauftragten mit weiteren, zum Teil gesetzlich vorgeschriebenen Beauftragten im Unternehmen (z.B. Datenschutz, Arbeitssicherheit, Geldwäsche, Qualitätsmanagement) zu erarbeiten.

Was möchte die Fachgruppe erreichen?
Die Mitglieder wollen gemeinsam am sogenannten „Scope“ der Fachgruppe, wie er von Jochen Dreyer als Fundament für die Fachgruppenarbeit gebildet wurde, weiter festhalten. Daraus gehen im Wesentlichen drei Säulen hervor, die man sich wie folgt vorstellen kann:

  1. Entwicklung  einer allgemeingültigen Struktur eines CMS, die in der Lage ist, nahezu jedes Compliance-Thema zu tragen und nachweislich den Anforderungen der wesentlichen Regelwerke zu genügen
  2. Integration der Anforderungen und Regeln in die operativen Prozesse
  3. Integration der Compliance-Funktion im Unternehmen und im Zusammenspiel mit anderen betrieblichen Funktionen

Aufgrund des Zuwachses an TeilnehmerInnen soll dabei die Arbeitsweise so gestaltet werden, dass möglichst viele Mitglieder der Fachgruppe die Gelegenheit erhalten, sich aktiv beteiligen zu können.

Wie soll dahingehend die Fachgruppenarbeit künftig angegangen werden?
Zum einen soll durch die Bildung regionaler Arbeitsgruppen die Zusammenarbeit innerhalb der Fachgruppe erleichtern. Darüber hinaus werden die Erfahrungswerte seitens der Mitglieder aus unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensgrößen zusammengebracht, um die o.g. Themen zu bearbeiten und die Zielvorstellungen des „Scope“ zu verwirklichen. Dabei ist der fachliche Austausch mit anderen BCM-Fachgruppen unabdingbar. Dahingehend werden die Rollen der Teilnehmer so verteilt, dass alle Fachgruppenmitglieder dazu aufgerufen sind, Wissen zu schaffen und Erfahrungen untereinander auszutauschen. Themen, an denen die Fachgruppe oder einzelne Mitglieder arbeiten wollen, sollen auf Initiative von einzelnen Mitgliedern in regionalen oder überregionalen Arbeitsgruppen von diesen geleitet und dokumentiert werden. Die Anzahl dieser ArbeitsgruppenleiterInnen ist variabel und die Tätigkeit zeitlich begrenzt auf die Erfüllung der jeweiligen Arbeitsaufgabe. Der Fachgruppenleitung kommt dabei eine steuernde, integrierende und repräsentierende Funktion zu.

Wie werden die Entwicklungen und Ergebnisse der Fachgruppe kommuniziert?
Das Konzept sowie die Arbeitsergebnisse sollen künftig von den Fachgruppenmitgliedern z.B. bei einem BCM-Regionalgruppentreffen vor Ort den anderen BCM-Mitgliedern vorgestellt werden. So können auch Nicht-Fachgruppenmitglieder einen Einblick in die Arbeit der Fachgruppe gewinnen und die jeweiligen Compliance-Themen aus ihrer persönlichen Perspektive reflektieren.

Sie möchten der Fachgruppe „Integrated Compliance“ beitreten oder haben Fragen, die Sie an die Fachgruppenleiter richten möchten? Dann schreiben Sie uns an geschaeftsstelle@bvdcm.de!

Bilder und Impressionen vom Fachgruppentag in Berlin finden Sie hier.

Ihre Fachgruppenleiter

Jenny Schmigale, Legal & Compliance Officer, ist verantwortlich für die Implementierung eines CMS für ein deutsch-dänisches Unternehmen zur Erfüllung diverser gesetzlicher Anforderungen.

Patrick Wegener ist Compliance-Beauftragter bei einem Berliner Landesunternehmen und für das dortige CMS zuständig. Gerade als „One-Man-Show“ ist es wichtig, mit den weiteren Governance- und Risk-Funktionen im Unternehmen eng zusammenzuarbeiten, um gemeinsam einen integrierten Ansatz eines Corporate Governance Managements zu leben.

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