Die Veranstaltung versteht sich als eine der führenden europäischen Plattformen für nachhaltiges Wachstum. Unter dem Leitmotiv „ONE platform for a new era“ bringt der Summit mehr als 2.000 Entscheiderinnen und Entscheider zusammen, ergänzt durch über 150 Referierende und mehr als 20 Themen-Tracks. Die Teilnahme ist kostenlos.
“SoS bringt eine globale Perspektive in Europas Nachhaltigkeitsambitionen. Der Summit verbindet jeden Punkt der Wertschöpfungskette – von Landwirten und Produzenten im Globalen Süden bis hin zu Hightech-Herstellern in Europa. Dadurch werden die Gespräche vielfältiger und die Lösungen belastbarer.” Dr. Jan-Hendrik Gnändiger, Head of ESG Germany, Head of Sustainability Reporting & Governance Germany | KPMG (Lead Partner am SoS.26)
Inhaltlich adressiert der Summit Unternehmen, die auf steigende Transparenzanforderungen und eine zunehmende Regulierungsdichte reagieren müssen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich globale Liefer- und Wertschöpfungsketten mithilfe vernetzter Daten, Automatisierung und KI-gestützter Prozesse steuern lassen. Ziel ist es, Risiken früher sichtbar zu machen, Effizienzpotenziale zu heben und regulatorische Vorgaben stärker in den operativen Alltag zu integrieren.
Der erste Veranstaltungstag ist geprägt von regulatorischen Fragestellungen und technologischen Lösungsansätzen. Nach den Keynotes verteilen sich die Inhalte auf mehr als zehn parallele Tracks. Thematisch reicht das Spektrum von Entwaldung und Klimaresilienz über den Digitalen Produktpass (DPP) und Produkt-Compliance bis hin zu Reporting- und Offenlegungspflichten, Lieferantenmanagement, sowie Carbon Management. Auch Themen wie Rückverfolgbarkeit, Markenschutz, Medizinprodukte sowie Audit Management und Zertifizierung stehen auf der Agenda. Damit deckt das Programm zentrale Regulierungen wie EUDR, CSRD, EU-Taxonomie, CSDDD, LkSG und NIS2 ebenso ab wie CBAM, REACH, RoHS und EUDAMED.
Am zweiten Tag rücken branchenspezifische Perspektiven in den Fokus. Keynotes und Industry Tracks beleuchten unter anderem Entwicklungen in den Bereichen Consumer Products, Retail & Wholesale, Healthcare, Technical Industries, Logistics, Construction und Utilities. Ziel ist es, regulatorische Anforderungen mit konkreten Anwendungsfällen aus der Praxis zu verbinden und deren Umsetzung in unterschiedlichen Industrien zu diskutieren. Ergänzt wird das Programm durch vertiefende Masterclasses.
Einen inhaltlichen Rahmen erhält die Veranstaltung durch Beiträge aus Politik und Wirtschaft. So werden unter anderem Einblicke aus Brüssel erwartet, etwa von Henna Virkkunen, Executive Vice-President der Europäischen Kommission. Ergänzt wird das Programm durch Stimmen aus der Industrie, darunter Vertreter von Unternehmen wie Bosch, Philips und Nordex.
Schirmherr des Summits ist Gerd Müller, Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO). Seine Rolle unterstreicht den übergeordneten Anspruch der Veranstaltung: die Verbindung globaler Nachhaltigkeitsziele mit resilienteren Lieferketten und deren konkreter Umsetzung in Unternehmen.
Damit positioniert sich der „Sustainability osapiens Summit“ an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit, Compliance und Technologie. Im Fokus steht weniger die abstrakte Diskussion regulatorischer Vorgaben als vielmehr deren operative Umsetzung: Wie lassen sich Transparenz entlang der Wertschöpfungskette erhöhen, Risiken begrenzen und Effizienzpotenziale durch datengetriebene Ansätze und KI heben? Für Verantwortliche aus Compliance, Nachhaltigkeit, Einkauf, Supply Chain Management, Finance und Reporting bietet die Veranstaltung damit vor allem eines: ein praxisnahes Arbeits- und Austauschforum in einem zunehmend komplexen Umfeld.





